Der FIFA-Generalsekretär reist in die WM 2014 Orte

An diesem Montag wird der FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke zu seinem jüngsten Trip in das WM 2014 Land Brasilien abfliegen, wo er bis Ende 2012 alle 12 Städte inspizieren möchte, in welchen bei der WM 2014 Fußball gespielt wird. Er wird dabei von dem Fussballstar Ronaldo und dem brasilianischen Sportminister Aldo Rebelo begleitet.

Der FIFA-Generalsekretär wird erstmals die Städte Fortaleza und Salvador aufsuchen, um sich vor Ort einen Syllabus über die Vorbereitungen der entsprechenden WM 2014 Orte zu verschaffen.
Ehe die Abordnung nach Fortaleza aufbricht, werden der FIFA-Chef und Ronaldo in seiner Funktion als Angehöriger des Verwaltungsrates des Lokalen Organisationskomitees (LOK) in Brasilia mit dem Sportminister zusammen auftreten.

“Ich freue mich, dass uns der Sportminister und Ronaldo bei diesen wichtigen Besuchen eskortieren werden”, sagte Valcke. “Ihre Beteiligung stellt unser gemeinsames Bemühen in den Vordergrund, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 zu einem Riesenerfolg zu machen. Die Austragungsstädte und -bundesstaaten sind wichtige Beteiligte, da sie die grundlegende Infrastruktur bereitstellen. Die Gespräche mit den lokalen Behörden sind vor allem in Bezug auf den Informationsaustausch von größter Bedeutung.”

“Das WM 2014 – Rahmengesetz stellt selbstverständlich die Ausgangsebene der erfolgreichen WM 2014 – Veranstaltung durch Brasilien dar. Aus diesem Grund werde ich in Brasilien zahlreiche Termine mit unterschiedlichen Interessenvertretern wahrnehmen, um spezifische Probleme gemeinschaftlich zu behandeln und um sicherzustellen, dass wir diesen Abschnitt bis Ende März abschließen können. Die WM 2014 rückt immer schneller näher, und die Vorfreude ist bereits überall sehr außerordentlich.”

Am Dienstag werden Cid Gomes, der Länderchef von Ceará, Ferruccio Feitosa, der Staatssekretär für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 und Luizianne Lins, die Bürgermeisterin von Fortaleza, der Abordnung die Stadt Fortaleza und deren WM 2014 -Stadion bieten. In 18 Monaten wird Fortaleza einer der Austragungsorte des FIFA Konföderationen-Pokals sein, der vom 15. bis 30. Juni 2013 stattfindet.

“Bei meinem ersten Besuch als Mitglied des LOK werde ich mich von den aktuellen Fortschritten vor Ort überzeugen können. Dessen ungeachtet bekommen wir die Gelegenheit, mit den lokalen Behörden über die Vorbereitungen an den Austragungsorten zu reden”, betonte Ronaldo. “2012 ist ein wichtiges Jahr für uns, und unsere gemeinsame Flugreise zeigt, wie relevant unsere Herausforderung ist, die WM 2014 zu einem großartigen Fussballfest zu machen und in Brasilien auch über das Finale hinaus ein Erbe zu hinterlassen.”

Am Dienstagnachmittag geht die Reise voran nach Salvador, das als vorläufiger Austragungsort für den FIFA Konföderationen-Pokal ausgewählt wurde. Jacques Wagner, der Gouverneur von Bahía, und João Henrique Carneiro, der Bürgermeister von Salvador, möchten der Abordnung die erzielten Fortschritte hinsichtlich der Veranstaltung des Turniers zeigen. Die endgültige Entscheidung über die Austragungsorte werden die FIFA und das LOK im Juni 2012 treffen.

Nach der Besichtigung der Austragungsorte wird der FIFA-Generalsekretär auch der Vorstandssitzung des LOK am 19. Januar in Rio de Janeiro beiwohnen, wo FIFA und LOK über den Status der Vorbereitungen und über die wichtigsten Meilensteine dieses Jahres sprechen werden – unter anderem über die Veröffentlichung des offiziellen Slogans, die Vorstellung des offiziellen Maskottchens, die Publikation des Spielplans des FIFA Konföderationen-Pokals und schließlich die Auslosung des FIFA Konföderationen-Pokals, die auch den Beginn des Ticketverkaufs einläutet.

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Die Türkei spielt in der WM 2014-Qualifikation in Holland

Der Spielplan der WM 2014-Qualifikationsgruppe D steht fest. Auf dem Weg nach Brasilien gastiert die Fußballmannschaft vom neuen Nationaltrainer Abdullah Avci zum Auftakt bei dem Vize-Gewinner der Weltmeisterschaft.

Die Türkei befindet sich in der Gruppe D der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien und spielt gegen die Niederlande, Rumänien, Ungarn, Estland und Andorra. Nach der nicht erfolgten Einigung der Vertreter der Nationalverbände, wurde in Amsterdam letzen Endes gelost.

Auftaktspiel und Abschlussspiel contra die Niederlande

Die Auslosung ergab, dass die Türkei zum Beginn am 7. September 2012 gleich beim Gruppenfavoriten Holland spielen muss. Beide Mannschaften treffen am letzten Spieltag zur Revanche auf türkischem Boden aufeinander. Dies spielt Abdullah Avci in die Hände, denn er wusste, dass die Niederländer ein Auftaktspiel mit den Türken aus dem Weg gehen wollten.

Optimale Ausgangslage von immenser Wichtigkeit

Also möchten die Türken beim Hinspiel die Holländer in Erstaunen setzen und sich eine optimale Ausgangssituation besorgen. Im selben Jahr trifft die türkische Nationalelf noch zuhause auf Estland und Rumänien und muss auswärts in Ungarn ran. Im März 2013 kommt es zum Auswärtsspiel beim designierten Gruppenletzten Andorra. Im Anschluss empfängt die Türkei die ungarische Elf.

Heiße Phase ab September 2013

Im September 2013 beginnt dann die heiße Phase der Qualifikation, in der die Türken zu Hause auf Andorra treffen und zum schweren Auswärtsspiel nach Rumänien reisen müssen. Einen Monat später bestreitet die türkische Nationalmannschaft ihr letztes Auswärtsspiel in Estland bevor man zum alles entscheidenen Finale gegen die favorisierten Niederländer fährt.

Genugtuung bei den Türken

Nationalcoach Abdullah Avci scheint glücklich zu sein und gibt sich aggressiv: “Wir wussten, dass die Niederländer vornehmlich ein Auftaktspiel mit uns scheuen wollten. In der Gruppe befinden sich auch andere starke Mitstreiter. Dennoch wollen wir den Gruppensieg erreichen und nichts dem Schicksal in der Hand geben. Ich finde, wir haben ein gutes Los gezogen. Demnach werden wir sorglos in die Qualifikation zur WM 2014 gehen.”

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Brasiliens WM 2014 – Rahmengesetz verzögert sich weiter

Das Gesetz im Kontext der Fußball-WM 2014 in Brasilien ist zum Ärger des Fußball-Verbandes FIFA immer noch in der parlamentarischen Warteschlange. Die Sonderkommissionäre der Regierung verspäteten in Brasília wiederholt die Resolution für den Plan der WM 2014.

Der Leitgedanke: Die Parlamentssitzung konnte wegen des fehlenden Quorums nicht gestartet werden, wie das Unterhaus mitteilte. Nun wird erst 2012 bestimmt. Die FIFA hatte sich erst am Wochenende besorgt über den schleppenden Ablauf des Verfahrens geäußert.

Ungewiss ist bei den Parlamentariern vor allem die voraussichtliche Aufhebung des Alkoholverbotes. Die zuletzt gesichtete Edition des Gesetzes sah vor, das Verbot zwar nicht für alle Fußballspiele in Brasilien, demgegenüber doch für alle FIFA-WM 2014-Spiele aufzuheben. Dadurch kommt Brasilien der FIFA und dem Bierbrauer und WM 2014-Sponsor Anheuser-Busch InBev entgegen. Gesundheitspolitiker rebellieren gegen die Aufhebung des Verbotes. Sie wurden auch für das «Abwesenheits-Manöver» zur Verlegung der Sitzung schuldig gesprochen.

Im Gesetz («Lei Geral da Copa») werden auch Angaben gemacht für ermäßigte Tickets, Haftungsgarantien und Markenschutz. Nach der Entscheidung im Ausschuss steht die Gesetzesvorlage noch vor weiteren Hürden. Sie muss zunächst ins Plenum des Abgeordnetenhauses und als nächstes auch noch in den Senat. Sollte jener Änderungen vornehmen, geht der Entwurf retour ins Abgeordnetenhaus und erst dann zur Signatur an Präsidentin Dilma Rousseff. Am Ende dieser Woche startet in Brasilien erstmal eine einmonatige Parlamentspause.

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Romario für Vergünstigte Tickets für Behinderte bei WM 2014

Der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Romario hat sich für merklich reduzierte Tickets für Behinderte bei der WM 2014 in seiner Heimat stark gemacht. Der WM-Promi von 1994 traf nach Journalistenberichten am Freitag mit dem brasilianischen Verbands-Leiter Ricardo Teixeira und dem ehemaligen Weltfußballer Ronaldo zusammen, um das Anliegen zu debattieren. Romario schweben offenbar 300 Tickets zu vergünstigten Konditionen für behinderte Gefolgsleute pro WM-Spiel vor.

Romario, der eine politische Karriere angebrochen hat und auch als Aspirant für den Bürgermeisterposten in Rio de Janeiro kandidiert, will nun einen offiziellen Antrag an den Weltverband FIFA und das brasilianische WM-OK stellen.

Das Anliegen Eintrittskartenpreise beherrscht seit einiger Dauer die Auseinandersetzung im Land des 5-maligen Weltmeisters. Bei seiner Präsentation als neues Vollmitglied des WM 2014-Organisationskomitees hatte Ronaldo Anfang Dezember bekannt gegeben, dass für das Turnier in drei Jahren rund 300 tausend Eintrittskarten zu “Volkspreisen” verkauft werden.

Während der WM 2010 in Südafrika war der Ticketpreis der Rubrik 4 bei rund 13 Euro. Lediglich für das Eröffnungsspiel und das Finalspiel hatte der Weltverband FIFA damals keine vergünstigten Karten zur Verfügung gestellt. Ferner hatte die FIFA Kostenlose Tickets an Anhänger des Gastgeberlandes ausgegeben, welche sich den Eintrittspreis finanziell nicht leisten konnten.

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Blatter macht WM 2014 in Brasilien zur obersten Priorität

FIFA-Vorsitzender Joseph Blatter hat den Stand der Vorbereitungen für die Fußball-WM 2014 kritisiert und das Turnier in Brasilien zur Chefsache festgelegt.

Wir sind besorgt, sagte der Präsident der FIFA in Tokio nach einer 2-tägigen Konferenz des FIFA-Vorstandes. «Ich werde mich der Angelegenheit persönlich annehmen und im 1. oder zweiten Monat des Jahres nach Brasilien reisen und die Staatspräsidentin (Dilma Rousseff) treffen», kündigte Blatter an. In einer offiziellen Presseinformation bezeichnete die FIFA die Situation in Brasilien trotz positiver Meldungen zum Stadionbau als «komplex».

Dies gelte vor allem für das WM 2014-Gesetz («General FIFA World Cup Bill»), das die erforderlichen Regierungsgarantien entsprechend der Institution des Wettbewerbs beinhaltet, demgegenüber offensichtlich noch nicht in Kraft gesetzt wurde. «Natürlich machen wir uns Sorgen, dass wir noch keine Affirmation zum WM 2014-Erlass haben», sagte Blatter. FIFA-Generalsekretär Jérome Valcke sagte erneut, dass «man spät dran sei und mittlerweile keinen Kalendertag mehr einbüßen» könne.

Darüber hinaus hofft die FIFA auf eine Öffnung der brisanten Gerichtsakten in der ISL-Affäre Anfang 2012. «Das Verwaltungsgericht in Zug hat der Veröffentlichung noch nicht stattgegeben. Wir wünschen, dass zu Beginn nächsten Jahres dieses Gericht in Zug endlich Grünes Licht ermöglichen wird, damit wir diese Akten veröffentlichen können», sagte Blatter.

Das 2001 in Ruin gegangene Schweizer Vermarktungs-Unternehmen ISMM/ISL soll reichlich Jahre FIFA-Funktionäre bestochen haben. 2008 vor dem Strafgericht dokumentiert wurden 138 Millionen SFR, die zwischen 1989 und 2001 bezahlt wurden. Eine der beteiligten Parteien hatte Einspruch eingelegt gegen die Freigabe der Beweise. Mehrere wichtige Beamte, darunter auch Mitglieder der FIFA-Exekutive, sollen in den Bestechungsskandal involviert sein.

Blatter betonte in Tokio erneut den «starken Willen unsererseits, jene Akte so schnell wie möglich offenzulegen und damit schlussendlich die Geschichte zu beenden». Die neu gegründete Kommission für Governance, die sich eine verantwortungsvolle und transparente Verbandsführung für die korruptionsgeplagten FIFA zum Zweck gesetzt hat, solle «auf die Zukunft konzentriert sein und nicht die Geschichte nacharbeiten», sagte Blatter und hat gefordert: «Von daher sind wir nun gefragt, hier nach allem einen Schlussstrich zu ziehen.»

Ein vorzeitiges Ende seiner bis 2015 währenden Amtsdauer schloss der 75 Jahre alte Eidgenosse aus. «Ich habe immer noch die Energie, nach vorne zu blicken und weiterzumachen bis zum Schluss dieses neuen Mandates», sagte Blatter, der am 1. Juni wiedergewählt worden war.

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